Syrischer Univ.-Prof. N. Awad: Wider den Konfesionalismus

18. November 2013 von OKAZ

Najib

Vortrag und Diskussion mit Prof. Najeeb George Awad

Fr. 22. November. 19h im OKAZ, Gußhausstraße 14/3, 1040 Wien

Nach der Absage des syrischen Bischofs Elia Toumeh, gelang es uns kurzfristig den syrisch-amerikanischen Universitätsprofessor Najeeb George Awad dazu zu gewinnen, für ihn einzuspringen. Er wird zum gleichen Thema sprechen, nämlich wie man in Syrien gegen den konfessionellen Konflikt wirken kann und wie eine politische Lösung möglich werden könnte.

Unter http://www.hartsem.edu/faculty/dr-najib-awad ist die folgende Selbstbeschreibung des Theologen: „Ich bin ein syrischer Bürger, der religiös ein Christ, konfessionell ein Protestant, ethnisch mit syrisch-aramäischen Wurzeln und kulturell Araber ist. Ich wurde in Syriens wichtigster Küstenstadt Lattakia geboren. Ich wuchs in der Umgebung der muslimischen Mehrheit auf, die gleichzeitig auch multireligiös, multiethnisch und multikonfessionell ist. In den vergangenen zwanzig Jahren reiste ich viel und konnte mich in verschiedenen westlichen Kontexten integrieren. Ich lebte in England, in den USA und schließlich in Deutschland. Ich bin stolz darauf mich als Kind einer gelungenen Verbindung zwischen östlichen Wurzeln und westlicher Erfahrungen nennen zu können.

Begrüßung: Pater Christoph Matyssek fscb, Rektor des AAI-Wien

Einleitung: Waseem Haddad, syrischer demokratischer Aktivist in Wien

Moderation: Wilhelm Langthaler, Initiative Frieden in Syrien

Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum (www.okaz.at), Initiative Frieden für Syrien (www.peaceinsyria.org), AAI (www.aai-wien.at), Verein Arabischer Frauen (www.arab-austrian-women.org)

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1 Kommentar zu “Syrischer Univ.-Prof. N. Awad: Wider den Konfesionalismus”

  1. Dr. Abu Tarek

    Ein Vorzeichen dieses Abend lässt sich dadurch erklären, worum es da gehen wird.

    Ein Demokratischer Aktivist ist in der Szene der syrischen pro-demokratischen Demonstrationen in Wien völlig unbekannt.
    Das ist doch mittlerweile mehr als 30 Monate her, seit die ersten Demos in Wien gegen die Verbrechen der Assad-Diktatur begonnen haben.
    Was soll das bitte?

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