Eyn Schams

Fr. 13.01.2012, 19 Uhr
Spielfilm: Ägypten, 2008,
Regie: Ibrahim El-Batout, 90min, Ar. mit engl. UT
Die Geschichte spielt zwischen Ägypten und dem Irak. Eine ägyptische Ärztin reist in den Irak, um die gesundheitliche Effekte des abgereicherten Urans auf die Bevölkerung zu untersuchen. Die Geschichte geht im heruntergekommenen Kairoer Viertel Eyn-Schams mit dem Taxifahrer Ramadan weiter. Die Bilder wechseln vom Irak nach Ägypten. Doch der Irak bleibt als eine Art Hintergrundfolie größerer Zusammenhänge präsent. Denn der Film dokumentiert die großen Antikriegsdemos von 2003 in Kairo, die heute als der Ausgangspunkt der gegenwärtigen De-mokratiebewegung in Ägypten gelten.
Der Film präsentiert einen Querschnitt der ägyptischen Gesellschaft der letzten Dekade anhand der Wahlkampagne eines reichen Parlamentsab-geordneten im Armenviertel. Die harten Realitäten sind umso deutlicher im Kontrast zum Bilderbuch, in welchem die kleine Schams ihre Stadt sucht.
„Eyn Schams“ ist der erste ägyptische Spielfilm, der mit einfachen Mitteln und Privatinitiativen unabhängig, d.h. an den Behörden vorbei, gedreht und dem Publikum vorgeführt wurde.









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